… aus Plön bleiben in der Verbandsliga. So nämlich!
Nach der regulären Saison sieht der Regionalfußball des schönsten Bundeslandes diverse Auf- und Abstiegsrelegationen vor. Mein Interesse ist diesen Vorgängen gewiss. Zeitlich eingeschränkt muss ich dabei leider die große Aufstiegsparty der Kieler Turner links liegen lassen und kann lediglich am Pfingstmontag einen Kick wahrnehmen. Eingebettet in eine Fahrradtour durch die Seenlandschaft (süd-) westlich von Kiel, vorbei an den Überresten des Wilwarin-Festivals und dem Mittelpunkt Schleswig-Holsteins sowie zurück durchs liebliche Barkauer Land – Lieblingsdorf: Bissee! – heißt es heute: Einfeld Calling! Dort nämlich auf absolut neutralem Geläuf duellieren sich die altehrwürdige Husumer SV und der TSV Travemünde in der Abstiegsrunde zur Kreisliga. Neben der HSV mein Favorit in der Gruppe, in der es bezüglich eines möglichen Klassenerhalts heißt: Zwei aus Vier: Mein Heimatclub, der TSV Plön. Beide – sowohl Husum, als auch Plön – schauen auf glorreiche, deutlich höherklassige Zeiten zurück und sind aktuell mit ganz jungen Teams am Start, wodurch die Spielzeit jeweils keine einfache war. Gut jedoch: Beide haben ihr Auftaktspiel in der Relegationsrunde gewonnen und sich somit jeweils in eine gute Position gebracht. Beim heutigen Spiel ist bei bestem Fußballwetter mehr los als gedacht. Beide Lager haben Fans am Start, ca. 200 Zuseher bevölkern das weite Runde der Einfelder Anlage. Das Catering ist okay, das Spiel absolut unterhaltsam. Husum geht nach einem hanebüchenen Abwehrfehler in Führung, erhöht, der Husumer Keeper patzt auch und die Randlübecker kommen können egalisieren. Zur Pause steht es 2:2. Nach dem Wechsel gehen die Travemünder gar in Führung, die HSV antwortet jedoch postwendend. Kurz vor Schluss dann der umjubelte Siegtreffer für Husum! Was die Nordfriesen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen: Meine Plöner rasieren zwei Tage später HU – Gibt es eigentlich U-HU, die Ultras HU, noch? – mit 7:0. Klassenerhalt also für beide!



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