Mit einigen Wochen Verspätung folgt hier und jetzt noch ein Kurzbericht vom mittlerweile vorletzten Heimspiel der KSV Holstein. Gegner damals: Das vollumfänglich unsympathische Red Bull-Bundesligaprojekt. Ein Spiel aus der Kategorie: Dumm gelaufen! Damit könnte der Bericht dann auch bereits enden, aaaaaber, nein, da war ja noch diese viel beachtete Totengräber-Choreo der Holstein-Szene, der in Bezug auf ihre Stoßrichtung überhaupt gar nicht zu widersprechen ist. Dass die innerhalb der Szene wohl auch umstrittene Nummer mit den Fadenkreuzen keine so sonderlich gute Idee war, sollte hingegen auch klar benannt werden. Eingebettet war die Beerdigung des Fußballs in ein Gesamtkonzept mit Demo und Schweigeprotest. Dass die Aktion im Ergebnis keinen Entscheidungsträger des Fußballs jucken wird – zumal durchgeführt von einer solch eher kleinen Szene wie der Holsteins – , ist im Übrigen kein Argument gegen sie. Für die weitere Entwicklung gleichwohl entscheidender werden vermutlich Institutionen wie das Bundeskartellamt sein…
Der Choreo-Skandal, der wenigstens die Lokalpresse triggerte, war an diesem Tag nicht allein auf weiter Flur. Skandalös war auch die (Nicht-) Leistung des Unparteiischen bzw. des VAR. Beide entschieden ein eher unterdurchschnittliches Bundesligaspiel innerhalb weniger Minuten zugunsten der „Rasenballsportler“, indem zunächst Holstein ein klarer Elfmeter versagt, auf der anderen Seite dann aber auf eine glasklare Schwalbe hereingefallen wurde. Dass der auch ansonsten in seiner Zweikampfbeurteilung maßlos überforderte Schiri Badstübner wenige Tage nach dieser Fehlleistung zum FIFA-Schiedsrichter befördert wurde, sei nur am Rande erwähnt…
Dass die KSV das Folgeheimspiel gegen Augsburg erfolgreicher zu gestalten wusste, freut mich, wenngleich ich weiterhin davon ausgehe, dass nach dieser Saison die Rückkehr in die sowieso viel interessante Liga Zwei erfolgen wird.



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