Wunderbar mildes Herbstwetter am Weltspartag! Das schreit nach einer ambitionierten Fahrradrunde. Und ein Zwischenziel ist auch fix ausgemacht: Die Sportanlage der Sportgemeinschaft Kühren. Dort nämlich steht heute ein Halbfinalspiel des Holsteiner Kreispokals zwischen dem dort beheimateten Verein und dem Oberligisten PSV Neumünster an. Wenn schon sonst nichts los ist… Ich schwinge mich auf mein jüngst aufgepäppeltes Gravelbike und los geht’s aus der Fernsehturm-Hood rüber nach Meimersdorf und dann vorbei an Boksee, Schönhorst, Klein Barkau und Kirchbarkau direkt durch das Herz des lieblichen Barkauer Lands. Auf der anderen Seite der Bundesstraße geht es dann über Barmissen, Postfeld und Benkenmühlen nach Kleinkühren, wo der heutige Kick stattfinden soll und auch bereits läuft, als ich – die ersten knapp 30 Kilometer auf dem Buckel – leicht dehydriert den Sportplatz erreiche. Auf das eigentlich verpflichtende Fußballbier verzichte ich, lasse stattdessen die sportlichen Bemühungen und ihr Drumherum auf mich wirken. Etwa 150 Zuschauer zähle ich. Der Sportplatz ist klein, praktisch, quadratisch, ansonsten jedoch eher unspektakulär und mir zudem von einigen Jugendspielen gut, vom letzten Altherrenkick eher ungut in Erinnerung. An diesem Tag sind die Rollen klar verteilt. Kühren verteidigt mit Mann und Maus, der PSV macht das Spiel. Und als nach gut 30 Minuten das 2:0 für die Neufinsteraner fällt, ist eigentlich klar, dass es heute keine Überraschung gibt. Die heimischen Kicker wehren sich tapfer, Mitte der zweiten Halbzeit entscheide ich mich dann aber, die eigene sportliche Betätigung wieder aufzunehmen. Über die Preetz, Pohnsdorf, Sieversdorf und Rönne geht’s zurück in die Landeshauptstadt.



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